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Über kurz oder lang: alles über Fingernägel

Über kurz oder lang: alles über Fingernägel

Wie pflege ich Nägel richtig: woraus deine Fingernägel bestehen und wie sie schneller wachsen

Ja, das fragen sich viele. Wieso wachsen meine Nägel nicht schneller, was kann ich jetzt tun? Aber sprechen wir zuerst darüber, was Fingernägel überhaupt sind: Ein bisschen Vorwissen ist hilfreich für die Nagelpflege Routine. Woraus bestehen sie, wie schnell oder eben langsam wachsen sie, was brauchen sie, um stark und gesund zu sein? Unsere Fingernägel sollen eigentlich unsere Fingerspitzen schützen. Sie bestehen fast zur Gänze aus Eiweiss: Abgestorbene Hautzellen bilden eine harte Keratinschicht, die als Hornplatte aus den Fingerspitzen herauswächst. Die Nagelhaut grenzt an die Nagelplatte und schützt den noch unsichtbaren Nagel vor Verletzungen. All das klingt jetzt nicht unbedingt nach einem hübschen Look, mit dem wir im Büro und beim Ausgehen glänzen – umso schöner, dass diese Keratinschicht mit den richtigen Nagelpflege Tipps ganz natürlich oder aber in den schönsten Farben strahlen kann.

Nagelpflege Routine: kann ich das Wachstum beschleunigen?

Zum Wachstum der Nägel: Im Durchschnitt wachsen unsere Fingernägel rund 0,12 Millimeter pro Tag. Relativ wenig, oder? Aber im Monat sind das dann doch ganze 3 bis 3,5 Millimeter. Aber wie gesagt, im Durchschnitt. Denn wie schnell die Nägel wirklich wachsen, ist eine individuelle Angelegenheit. Mit zunehmendem Alter nimmt das Nagelwachstum zum Beispiel ab. Eine Frage, die sich spätestens dann häufig stellt: Können wir beeinflussen, wie schnell unsere Nägel wachsen? Ja – natürlich. Am schnellsten wachsen sie, wenn sie möglichst wenig strapaziert werden und die richtige Nagelpflege Routine bekommen. Regelmässiges Pflegen und Verwöhnen sorgt für ein gesundes Wachstum. Ebenso wie ein bewusster Lebensstil! Wer zu proteinreichen Nahrungsmitteln greift, nimmt mehr Eiweiss zu sich. Und das ist, wie bereits erwähnt, der Hauptbestandteil unserer Fingernägel. Am Speiseplan sollten zum Beispiel Fisch, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchte wie Linsen, aber auch Rind- und Hühner-, oder Putenfleisch stehen. Eiweiss ist ohnehin für alle Körperfunktionen essentiell – ganz unabhängig von der Nagelpflege.

Nagelpflege für unsere Hände und Füsse: Maniküre und Pediküre

Die Maniküre ist die kosmetische Behandlung der Hände und der Fingernägel. Bei der Pediküre werden die Füsse und die Zehen gepflegt. Bei beiden geht es einerseits um den gesundheitlichen Aspekt: Mit der richtigen Pflege bleiben die Haut und die Nägel gesund. Andererseits wollen wir selbstverständlich auch einen schönen Look – ob ganz natürlich oder auffällig und bunt. Die Haut wird bei der Maniküre und Pediküre zart und geschmeidig, die Nägel werden in Form gebracht und lackiert. Übrigens haben die Bezeichnungen Maniküre und Pediküre einen lateinischen Ursprung, setzen sie sich doch aus den Wörtern für Hand (manus), Fuss (pedis) sowie Pflege (cura) zusammen. Was beide gemeinsam haben: Sie tun gut und sorgen, wenn man sie regelmässig macht, für schöne und gesunde Hände und Füsse. Dazu musst du aber nicht immer ins Nagelstudio gehen. Du kannst das alles daheim selbst erledigen.

Die richtige Nagelpflege für zu Hause: Nagelpflege Tipps und Basics

Natürlich ist ein regelmässiger Besuch im Nagelstudio angenehm und bequem – man legt alles in die Hände der Profis. Aber nicht immer hat man dafür die Zeit – und man bekommt auch nicht jederzeit einen Termin. Ausserdem: Sich ab und zu daheim ein Verwöhnprogramm zu gönnen, macht doch auch Spass. Höre einfach nebenbei deine Lieblingsmusik, einen Podcast, ein Hörbuch oder nimm dir nur Zeit für dich selbst!

Du brauchst dafür diese Basics – alles für die Nagelpflege Routine daheim

  • Nagelschere
  • Nagelknipser
  • Nagelfeile
  • Nagelbürste
  • Nagelhautschieber aus Orangen- oder Rosenholz
  • Nagelhautentferner
  • Nagelöl
  • Nagelcreme
  • Nagelhärter

Eine gute Investition

Schöne und gesunde Fingernägel sind das Ergebnis gründlicher und regelmässiger Nagelpflege. Dafür braucht man ein wenig Zubehör. Hier ein paar Tipps, bevor man sie kauft: Beim Nagellackentferner sind die Inhaltsstoffe besonders wichtig. Du solltest darauf achten, dass sie möglichst wenig aggressiv sind. So wird er sanft zu den Nägeln sein, sie vor dem Austrocknen schützen und sie werden weniger brüchig oder porös sein. Also beim Einkaufen einfach darauf achten. In hochwertigeres Zubehör für die Nagelpflege zu investieren, macht durchaus Sinn: Eine gute Schere hält so gut wie ewig, die Feilen beschädigen die Nägel weniger und reiben sich langsamer ab, die Nagelknipser sorgen für ein präziseres Ergebnis. Kurz gesagt: Man hat durchaus mehr davon.

Nagelpflege Routine: Welches Tool wofür?

Nagelschere, Nagelknipser und Nagelfeile – damit lassen sich die Nägel kürzen. Aber welches Tool ist wofür am besten geeignet? Das ist eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Gewohnheiten.

Mit der Nagelschere erzielt man genaue Ergebnisse. Trockene Nägel pflegen? Dafür eignet sich die Schere am besten, weil man die Nägel damit unkompliziert kürzen kann. Winzige Risse an der Kante kann man abschliessend mit der Feile perfekt in Form bringen. Brüchige Nägel pflegen? Auch da greift man am besten zu Schere und Feile.

Der Nagelknipser eignet sich hervorragend, wenn man robuste, kräftige Nägel hat. Für die Ecken und Kanten einfach mit Schere und Feile nacharbeiten – schon lassen sich die Nägel wieder sehen.

Mit der Nagelfeile lassen sich die Nägel besonders schonend kürzen: Ideal für dünne, brüchige und trockene Nägel. Die Nagelfeile eignet sich auch perfekt, wenn du nach dem Schneiden oder Knipsen wortwörtlich am Ergebnis feilen möchtest.

Noch ein Tipp für die Nagelpflege Routine: Je sanfter die Nägel gekürzt werden, desto besser! Sie brechen und splittern dann weniger. Glasfeilen sind für die Nagelpflege ein ebenso guter Griff wie Sandpapierfeilen mit Schaumstoffkern.

Ein weiteres Muss für die Nagelpflege: Bitte nicht auf die Nagelhaut vergessen! Sie sollte immer zart und geschmeidig bleiben, um den Nagel rundum zu schützen:
Ein verwöhnendes Nagelöl macht sie weich und duftet ausserdem angenehm. Du kannst dafür zum Beispiel zu besonders mildem Aprikosenöl greifen. Probiere doch den essie Pflege-Champion für die Nagelhaut-Pflege, das apricot nail & cuticle oil für glattere, weichere und geschmeidigere Haut. Werden die Nägel öfters lackiert, schützt das Nagelöl die Nägel selbst vor dem Austrocknen. Denke bitte vor allem daran, wenn du Nagellackentferner verwendest: Er trocknet die Haut und die Nägel aus, daher brauchen sie danach besonders viel Feuchtigkeit!

Nagelpflege Routine: mit wenigen Griffen zu sauberen und gepflegten Händen

Eine saubere Sache: Erst müssen Hände und Nägel sorgfältig gereinigt werden. Am besten mit einer weichen Nagelbürste – sie gehört einfach zur Nagelpflege Routine dazu! Die Nägel sollten am besten von unten gereinigt werden. Wenn es eine ausgiebige Maniküre werden soll: Die Hände für einige Minuten in einem angenehm-warmen Handbad mit einer sanften Pflegeseife einweichen und dabei entspannen.

Sanft und gründlich: Jetzt muss die Nagelhaut entfernt werden – mit Fingerspitzengefühl und viel Vorsicht! Einfach sanft mit einem Orangenholz- oder Rosenholzstäbchen zurückschieben und auf die Schere verzichten, um Verletzungen und Entzündungen zu vermeiden. Mit flüssigen oder gelförmigen Nagelhautentfernern gelingt es übrigens noch einfacher: Auftragen, einwirken lassen und abwaschen.

Kurz und gut: Jetzt werden die Nägel gekürzt. Wie viel du abfeilst, abschneidest oder wegknipst ist, wie gesagt, auch Geschmackssache und hängt von deinen persönlichen Gewohnheiten ab. Für die Nagelpflege ist das regelmässige Kürzen wichtig, damit die Nägel gesund und stark wachsen können. Wenn die Nägel noch mindestens 1 mm über das Nagelbett hinausragen, sehen sie besonders gepflegt aus. Übrigens: Mit einer halbrunden Nagelform ist das Risiko, dass der Nagel einreisst, geringer. Mit einer Feile lässt sich das Ergebnis perfektionieren. Die Nagelkante wird versiegelt – fertig. Fast! Denn jetzt sollte die Nagelhaut noch, wie zuvor erwähnt, mit Nagelöl verwöhnt werden, um sie geschmeidig-weich zu halten.

Trockene Nägel pflegen? Brüchige Nägel pflegen? Das sind unsere Tipps für „Problemnägel“

Manche Nägel sind von Natur aus dünner und brüchiger, andere durch häufiges Lackieren beansprucht. Mit einer Extraportion Pflege werden auch diese Nägel wieder gestärkt. Bei trockenen und brüchigen Fingernägeln hilft eine Ölkur: Einfach einmal in der Woche Kokosöl auf die Nagelhaut auftragen und unter den Nagel reiben. Danach sanft einmassieren – das tut deinen Nägeln gut! Zusätzlich kannst du deinen Händen ein Bad aus Milch und Öl gönnen. Noch ein Tipp: Mach dir zu Hause ein Peeling aus Meersalz, Honig und Olivenöl und reibe deine Hände damit sanft ab. Ein einfaches Rezept für streichelzarte Hände!

Man sagt ja, dass die Hände die Visitenkarte ist – deine kannst du mit regelmässiger Pflege jedem ohne Bedenken geben. Es muss wirklich nicht immer ein Besuch im Nagelstudio sein: Mit diesen Tipps für die Nagelpflege Routine kannst du deinen Nägeln jederzeit etwas Gutes tun und dich über schön gepflegte Hände freuen. Ausserdem sorgst du langfristig für ein gesundes Wachstum der Nägel. Ganz egal, ob du deine Nägel dann in leuchtenden Farben lackierst, sie ganz natürlich strahlen lässt, gerne mit langen Nägeln Krallen zeigst, oder lieber auf einen frechen Look mit kurzen Nägeln setzt: Mit der richtigen Nagelpflege wirst du all das noch lieber tun!


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